Gemeinschaftlich leben

„Drittelmix“ und Baugemeinschaften

Nachbarschaft

Mitte Altona wird ein buntes, inklusives Quartier. Hier leben Familien mit ihren Kindern, ältere Menschen, die zentrumsnah leben möchten, junge und ältere Singles, sowie Menschen mit unterschiedlichem Assistenzbedarf. Viele der neuen Bewohnerinnen und Bewohner kommen aus den umliegenden Stadtteilen – sie kennen sich in ihrem neuen Zuhause bereits aus.

Mit Mitte Altona und dem Holsten-Areal entstehen in den nächsten Jahren insgesamt fast 5.000 neue Wohnungen im Zentrum des Bezirks Altona:

  • 1.600 Wohnungen im ersten Bauabschnitt
  • 1.900 Wohnungen im zweiten Bauabschnitt ab 2025
  • 1.300 Wohnungen auf dem Holsten-Areal ab 2020

Die Wohnungen entstehen im sogenannten “Drittel-Mix”: Es werden also ein Drittel Sozialwohnungen, ein Drittel frei finanzierte Mietwohnungen und ein Drittel als Eigentumswohnungen gebaut.

Rund 20 Prozent der Wohnungsflächen werden von Baugemeinschaften genutzt. Das sind Gruppen von Menschen, die gemeinsam Wohnraum für sich schaffen wollen. Sie sind meist besonders sozial und gemeinschaftlich orientiert und bringen sich aktiv in die Nachbarschaft ein. Ein Beispiel sind die Gemeinschaftsräume der Baugemeinschaften, die von Bewohnerinnen und Bewohnern aus Mitte Altona mitgenutzt werden können.

Diese Baugemeinschaften ziehen in Mitte Altona ein:

FlickWerk: öffentlich geförderte Wohnungen für mehrere Generationen. Die Baugemeinschaft arbeitet mit dem Altonaer Spar- und Bauverein eG und dem Bauverein der Elbgemeinden eG zusammen – für Menschen mit Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt

Villekulla: Eigentumswohnungen

möve.altonah: öffentlich geförderte Mietwohnungen als Kleingenossenschaften – für Menschen mit Beeinträchtigungen, Familien, Alleinerziehende und Wohngemeinschaften. Im Erdgeschoss ist der Gastronomiebetrieb „Circus Mignon“ geplant. Bei „Circus Mignon“ arbeiten Menschen mit Vermittlungsschwierigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Zugvögel: Eigentumswohnungen für junge und ältere Singles mit und ohne Kinder, für Paare und Familien.

Stadtdorf AltoJa: 40 öffentlich geförderte Mietwohnungen, davon zwei bis drei Wohnungen für Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Einschränkungen, die von Insel e.V. betreut werden, und zwei Wohnungen für Geflüchtete. Im Erdgeschoss des Projektes wird Maimouna e.V. eine inklusive Kindertagesstätte betreiben.

Gleis 4a: 25 barrierefreie Eigentumswohnungen für Singles, Paare und Familien. Im Erdgeschoss wird der Gewerbebetrieb alsterspeiche gGmbH einziehen, der Menschen mit Handicap beschäftigt.

Mit Mekan gemeinsam älter werden: Gemeinsam mit der Wohnungsbaugenossenschaft Kaifu Nordland eG werden 47 öffentlich geförderte Mietwohnungen für ältere Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gebaut. Die Gruppe Mekan besteht aus türkischstämmigen Mitgliedern. Der kultursensible Pflegedienst Dogan GmbH mit mehrsprachigem Personal wird im Erdgeschoss ein Büro eröffnen.

BliSS (Blinde, Sehbehinderte & Sehende) und MadSet (Mehr als die Summe einzelner Teile): 56 öffentlich geförderte Mietwohnungen für Blinde, Sehbehinderte und Sehende (Gruppe BliSS) zusammen mit Familien, Paaren und Alleinstehenden (Gruppe MadSeT) in Kooperation mit dem Altonaer Spar- und Bauverein eG.